Beschreibung der aktuellen Situation
Im Rahmen eines Kundentermins wurde festgestellt, dass die Pflichtfeldprüfung in der KUMA KBA-Lösung hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit hinter dem Verhalten des Microsoft Business Central Standards zurückbleibt.
Aktivierte Pflichtfelder werden aktuell nicht direkt im Formular rot markiert. Stattdessen erhält der Anwender die Hinweise auf fehlende Pflichtangaben erst nach Auswahl der Funktion „Pflege beenden“. Erst anschließend werden Hinweis- und Pflichtfelder angezeigt.
Auswirkungen für die Anwender
Dieses Vorgehen wird von Kunden als wenig komfortabel empfunden und führt zu unnötigem Mehraufwand:
Fehlende Pflichtfelder sind während der Dateneingabe nicht unmittelbar erkennbar.
Anwender müssen sich die angezeigten Felder merken oder einen Screenshot erstellen.
Bei einer größeren Anzahl fehlender Felder ist dies oft nicht praktikabel.
Alternativ muss die Funktion „Pflege beenden“ mehrfach ausgeführt werden, um nach jeder Korrektur die verbleibenden Pflichtfelder erneut anzeigen zu lassen.
Häufig wird daher ein zusätzlicher Browser- bzw. Programm-Tab geöffnet, um die Liste der fehlenden Felder parallel zur Dateneingabe sichtbar zu halten.
Verbesserungsvorschlag
Die Pflichtfeldprüfung sollte sich stärker am Microsoft-Standard orientieren:
Aktivierte Pflichtfelder werden direkt im Formular visuell hervorgehoben (z. B. durch rote Markierung).
Fehlende Pflichtangaben sind sofort während der Erfassung erkennbar.
Die Übersicht der offenen Pflichtfelder bleibt dauerhaft sichtbar oder aktualisiert sich dynamisch, ohne dass erneut auf „Pflege beenden“ geklickt werden muss.
Dadurch wird die Datenerfassung intuitiver, schneller und fehlerärmer.
Nutzen
Höhere Benutzerfreundlichkeit
Reduzierung von Fehleingaben
Weniger Klicks und manueller Aufwand
Schnellere Stammdatenpflege
Anpassung an das aus Business Central bekannte Standardverhalten
Höhere Akzeptanz der KUMA KBA-Lösung bei Anwendern