Beim Kopieren von Schlagworten in andere Ablagedefinitionen sollte geprüft werden, ob das Tabellenfeld (z. B. anhand der FeldNr) in der jeweiligen Ziel-Ablagedefinition tatsächlich vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, sollte der Kopiervorgang für diese spezifische Ablagedefinition übersprungen werden – ohne Fehlermeldung – und mit der nächsten selektierten Ablagedefinition fortgefahren werden.
Auf diese Weise ließe sich vermeiden, dass ungültige oder unvollständige Konfigurationen entstehen, die im Nachgang zu schwer nachvollziehbaren Fehlern führen.
Beispielvorgang:
Die DokumentenprozessID wird zunächst in einer zentralen Ablagedefinition gepflegt und anschließend in weitere Ablagedefinitionen ausgerollt. Problematisch ist dabei, dass aktuell keine Prüfung erfolgt, ob das Zielfeld in der jeweiligen Ablagedefinition überhaupt vorhanden ist.
So wird der Eintrag derzeit ungeprüft in alle selektierten Ablagedefinitionen übernommen – unabhängig davon, ob das entsprechende Tabellenfeld dort tatsächlich existiert. Dies führt dazu, dass zunächst keine Fehlermeldung angezeigt wird, auch nicht im Bearbeitungsmodus der Ablagedefinition.
Einziger Hinweis auf das Problem ist, dass die Tabellen-FeldNr nicht befüllt ist. Vermutlich wird diese beim Kopiervorgang dennoch intern im Hinergrund gesetzt, was die Fehlererkennung weiter erschwert. Dies wird unterstützt, dass im ExportXML die Nummer sichtbar ist. Da tritt letztlich das Problem deutlich zutage: Der Import schlägt mit dem Hinweis fehl, dass das Tabellen Feld (FeldNr XY) in der Ablagedefinition nicht vorhanden ist.
Fazit:
Es fehlt aktuell eine Validierung beim Kopiervorgang der Schlagworte in die anderen Ziel-Ablagedefinitionen. Eine solche Prüfung sollte sicherstellen, dass das Ziel-Feld in der jeweiligen Definition tatsächlich existiert, bevor der Eintrag übernommen wird. Andernfalls entstehen schwer nachvollziehbare Fehler, die erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar werden.
| Fixed in version | 27.2.1011.0 |
Vorschlag zur Umsetzung:
Nach dem kopieren kann nach Meldung eine Liste der entsprechenden Definitionen aufgerufen werden.
Hallo Florian,
ich denke, dass das Problem hier eher im Prozess als in der Datenprüfung liegt.
Oftmals möchte ich verschiedene Schlagworte schon einmal in die unterschiedlichen Definitionen kopieren, damit sie erst einmal in identischer Reihenfolge da sind.
Danach muss ich die Felder natürlich nacharbeiten und kann nicht davon ausgehen, dass es immer sofort passt. In soweit ist die Funktion zum Kopieren nur eine Hilfsfunktion zur Erleichterung. Ebenso werden ja z.B. auch Referenzierungen auf andere Tabellen etc. nicht automatisch umgesetzt auf die Zieldefinition.
Des Weiteren wird ggfls. ein Schlagwort je nach Tabelle bewusst durch andere Feld-Ids gefüllt (Beispiel: Die ungebuchte Rechnungsnummer aus VK-Kopf bzw. Verkaufsrechnungskopf).
Würden wir die Zeilen ausnehmen, sehe ich das Problem als größer an, da ein Benutzer. der ja vermeintlich "blind" auf die Kopie vertraut, nicht sehen würde, dass einzelne Schlagworte nicht übernommen werden.
Was hältst du davon, wenn wir ...